Berufsbild

Mathematik und insbesondere mathematisch fundierte Computersimulationen bilden in immer stärkerem Umfang einen wesentlichen Bestandteil in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen. Neben den traditionellen Anwendungen in den Ingenieurwissenschaften kommt heute mathematischen Simulationen auch in den Naturwissenschaften immer mehr Bedeutung zu.

Als Beispiele seien Maßnahmen zur Prävention von Naturkatastrophen genannt, etwa im Grundwasserbereich, in der Klimaforschung und in der Seismologie, sowie die Bestimmung möglicher Molekülstrukturen und ihrer Eigenschaften bei der Entwicklung neuer Wirk- und Werkstoffe in der Pharma- und der chemischen Industrie.

Derartige Forschung wird sowohl an den Universitäten und öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen betrieben als auch in der Industrie, wobei hier insbesondere das Rhein-Main-Gebiet hervorragende Arbeitsmöglichkeiten bietet.

Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs erfahren die Studierenden ein sehr breites Grundlagenwissen, das auf der einen Seite die theoretische Methodik vermittelt, auf der anderen Seite konkrete Anwendungsmöglichkeiten aufzeigt und schließlich exemplarisch in den Umgang mit geeigneten Werkzeugen einführt. Durch den Kontakt zu Kommilitoninnen und Kommilitonen, die sich auf andere Anwendungen spezialisieren, ergeben sich Synergieeffekte, die den Studierenden eine hohe Flexibilität bei der Arbeitssuche ermöglicht.